Was ist die klinische Psychoneuroimmunologie (kPNI)?
Die klinische Psychoneuroimmunologie (kPNI) ist eine wissenschaftlich fundierte Gesundheitsdisziplin, die untersucht, wie Psyche, Nervensystem, Hormonsystem, Immunsystem und Stoffwechsel zusammenarbeiten.
Sie verbindet Erkenntnisse aus diversen Gebieten wie Evolutionsmedizin, Physiologie, Pathologie, Psychologie und Soziologie miteinander zu einem gemeinsamen Verständnis von Gesundheit und Krankheit. Der Mensch wird dabei in einer vernetzten, ganzheitlichen Perspektive betrachtet. Im Mittelpunkt stehen die Fragen „Warum ist dieses Problem entstanden?“ und „Wie laufen die Prozesse im Körper ab? «So lassen sich die biologischen und chemischen Prozesse verstehen, die gesundheitlichen Veränderungen zugrunde liegen. Diese Zusammenhänge werden in der kPNI als Wirkmechanismen bezeichnet. Ziel der kPNI ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen und daraus individuelle therapeutische sowie präventive Ansätze zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei auf dem Menschen sowie seiner körpereigenen Regenerations- und Anpassungsfähigkeit als Grundlage für nachhaltige Gesundheit.
Medizin vernetzt verstehen
Unsere Mission ist es, Betroffenen verständlich zu zeigen, wie Körper und Psyche zusammenarbeiten. So können gemeinsam Wege gefunden werden, mit gezielten, gut umsetzbaren Veränderungen – für weniger Beschwerden und eine bessere Lebensqualität.
Häufig liegt die Ursache an einem anderen Ort als da, wo das Symptom auftritt. Und oft können bereits kleine Veränderungen eine grosse Wirkung entfalten. Veränderungen in einem Bereich beeinflussen dabei immer auch andere Ebenen des Systems. In einem fortlaufenden Prozess werden die Massnahmen überprüft, ausgewertet und Schritt für Schritt angepasst.
Eine Auswahl an individuell angepassten Interventionen:
- Das Verständnis des Problems und seiner Entstehung
- die Entwicklung und Implementierung gesundheitsfördernder Verhaltensweisen
- eine passende Ernährungs- und Nährstoffstrategie
- gezielte Bewegung
- chronobiologische Massnahmen
- angepasste Atmungstechniken
- Methoden zur Stress- und Emotionsregulation
- uvm.

